Suche nicht!
25.09.2011
Was suchen wir, und warum suchen wir
überhaupt? Wir suchen nach allem Möglichen wie Verbesserung, Veränderung, nach
besserer Arbeit, mehr Geld, nach interessanteren Menschen, nach Vorbildern,
besseren Partnern, nach gehorsameren Kindern. Nichts scheint uns gut genug,
vieles viel zu schlecht. Wie kommt es dazu?
Wir sind es gewohnt, alles mit allem und jeden mit jedem zu vergleichen. Was bewegt uns, den ganzen Tag lang von morgens bis abends ununterbrochen zu vergleichen? Da wir ja meist nur im Verstand leben, der in voller Unrast ohne Unterlass hin und her springt, glauben wir, dass alles Leben eher in Zukunft stattfindet als im jetzigen Augenblick – den wir kaum kennen und der uns fast gar nicht interessiert, den wir auch wahrscheinlich nie kennenlernen werden oder wollen, da unser Blick allein der Vergangenheit und der Zukunft gilt. Oft oder sogar meist gilt unser Interesse der Gestaltung der Zukunft, von der wir die Erfüllung all unserer Wünsche erhoffen.
Leider vergessen wir bei unserer ständigen Suche voller Unrast die Würdigung all dessen, was schon da ist. Würdigung kann ja auch nur stattfinden, wenn wir einmal innehalten im ständigen Suchen nach Erfüllung. Wenn unser ständiger Antreiber, das Ich, einmal still ist, kann uns das, was uns so nottut, das, was wir brauchen, zufallen. Alles, was wir brauchen ist immer da, aber es verpasst uns oft, nicht, weil es für uns nicht vorgesehen ist, sondern weil wir schon fortgerannt sind, um es uns selbst zu beschaffen.
Wir sind es gewohnt, alles mit allem und jeden mit jedem zu vergleichen. Was bewegt uns, den ganzen Tag lang von morgens bis abends ununterbrochen zu vergleichen? Da wir ja meist nur im Verstand leben, der in voller Unrast ohne Unterlass hin und her springt, glauben wir, dass alles Leben eher in Zukunft stattfindet als im jetzigen Augenblick – den wir kaum kennen und der uns fast gar nicht interessiert, den wir auch wahrscheinlich nie kennenlernen werden oder wollen, da unser Blick allein der Vergangenheit und der Zukunft gilt. Oft oder sogar meist gilt unser Interesse der Gestaltung der Zukunft, von der wir die Erfüllung all unserer Wünsche erhoffen.
Leider vergessen wir bei unserer ständigen Suche voller Unrast die Würdigung all dessen, was schon da ist. Würdigung kann ja auch nur stattfinden, wenn wir einmal innehalten im ständigen Suchen nach Erfüllung. Wenn unser ständiger Antreiber, das Ich, einmal still ist, kann uns das, was uns so nottut, das, was wir brauchen, zufallen. Alles, was wir brauchen ist immer da, aber es verpasst uns oft, nicht, weil es für uns nicht vorgesehen ist, sondern weil wir schon fortgerannt sind, um es uns selbst zu beschaffen.
Alles, das wir uns selbst beschaffen mit unserem Denken, ist meist nicht das, was wir brauchen, da unser Verstand nicht weiß, was uns guttut. Nur, was uns zufällt, ist das, was wir brauchen und was uns glücklich macht.
Also sei still und halte inne, Du wirst es nie bereuen!
