Die Tiefe der Verlassenheit
15.02.2011
Der Drang zu besitzen führt zu Besessenheit
Wenn wir geboren und abgenabelt sind, überfällt jeden ein ganz tiefes Gefühl der Verlassenheit. Ab der Geburt bin ich allein und mit niemandem mehr körperlich verbunden wie vorher mit der Mutter.
Im Laufe unseres Lebens versuchen wir dieser Verlassenheit zu entfliehen - jeder versucht es auf seine Weise - durch Besitz von Dingen und Menschen, durch Trinken, durch Religion, durch Arbeit u. v. andere mehr.
Aber niemand kann der Verlassenheit entkommen, egal, was er auch unternimmt. Suchen wir Sicherheit in der Zugehörigkeit zu einer Organisation, in einem anderen Menschen (Partner und oder Kinder), so führt das nicht zur Beseitigung der Verlassenheit, sondern zu Bindung und damit zu Kummer und Verzweiflung, denn der Drang nach Besitz kommt aus der Tiefe der Verlassenheit.
Nichts zu besitzen ist etwas Außerordentliches, es ist Freiheit, keine Idee, keine Sache, keinen Menschen zu besitzen. Denn wenn eine Idee oder ein Gedanke in unserem Sinn Wurzeln schlägt, beginnt mit der Abhängigkeit der Krieg der Befreiung. Dieser Befreiungskrieg bringt keine Freiheit, denn er ist nur eine Reaktion auf Bindung.
Reaktionen schlagen Wurzeln, und es ist niemals möglich, sie eine nach der anderen abzuschneiden.
Nur die Tatsache - die Verlassenheit - zu sehen, d. h. sie zu sehen ohne zu wählen und zu beurteilen, was ich sehe, dann verschwindet sie und mit ihr das ganze Netz der Ausflüchte.
Im Laufe unseres Lebens versuchen wir dieser Verlassenheit zu entfliehen - jeder versucht es auf seine Weise - durch Besitz von Dingen und Menschen, durch Trinken, durch Religion, durch Arbeit u. v. andere mehr.
Aber niemand kann der Verlassenheit entkommen, egal, was er auch unternimmt. Suchen wir Sicherheit in der Zugehörigkeit zu einer Organisation, in einem anderen Menschen (Partner und oder Kinder), so führt das nicht zur Beseitigung der Verlassenheit, sondern zu Bindung und damit zu Kummer und Verzweiflung, denn der Drang nach Besitz kommt aus der Tiefe der Verlassenheit.
Nichts zu besitzen ist etwas Außerordentliches, es ist Freiheit, keine Idee, keine Sache, keinen Menschen zu besitzen. Denn wenn eine Idee oder ein Gedanke in unserem Sinn Wurzeln schlägt, beginnt mit der Abhängigkeit der Krieg der Befreiung. Dieser Befreiungskrieg bringt keine Freiheit, denn er ist nur eine Reaktion auf Bindung.
Reaktionen schlagen Wurzeln, und es ist niemals möglich, sie eine nach der anderen abzuschneiden.
Nur die Tatsache - die Verlassenheit - zu sehen, d. h. sie zu sehen ohne zu wählen und zu beurteilen, was ich sehe, dann verschwindet sie und mit ihr das ganze Netz der Ausflüchte.
