Impulse zur Selbsterkenntnis
27.02.2009
Impulse zur Selbsterkenntnis
Thema: Sich beschweren
Liebe Interessenten,
heute einige total und sofort wirkende Hinweise zum Thema Leiden (wirken aber nur, wenn man sie auch anwendet).
Wir alle leiden dauernd, keiner will leiden, aber kaum einer weiß, wieso er leidet und woher das Leiden kommt. Eine der Hauptursachen des Leidens ist das Herausgehen aus einer Situation im Alltag durch den Gedanken: Ich (er, sie, es) sollte (nicht). Z. B. Das Kind verschüttet etwas - Tatsache. Wenn ich denke: Es sollte nichts verschütten - Nicht-Tatasache = Wunsch, Vorstellung. Nicht die Tatsache verursacht das Leiden, sondern der Gedanke, dass ich etwas anderes (anders) möchte als das, was gerade passiert.
In unserer Sprache kommt dies deutlich zum Ausdruck: Ich beschwere mich. Das heißt, dass ich mich selbst beschwere, d.h. ich mache mir selbst das Leben schwer. Nicht die Tasachen sind schwer, sondern es wird erst schwer durch das, was ich darüber denke. Niemand anders tut das, auch nicht die Situation.
Also, wodurch mache ich mir selbst das Leben schwer? Dadurch, dass ich mich von den Tatsachen mit meinem Denken wegbewege ins Land der Fantasie. Denn das, was sein sollte ist nicht das Leben, sondern reine Fantasie.
Dessen sind wir uns meist nicht bewusst. Denn jegliches gedankliche Beschäftigen mit dem, was sein sollte (oder nicht sein sollte) gehört nicht dem Bereich der Tatsachen an, sondern dem Bereich der Fantasie und ist somit nicht wahr. Es bringt mich aus dem Leben mit den Tasachen heraus und ist deshalb schmerzhaft, weil es mich vom Leben , vom jetzigen Moment, trennt und damit in Anspannung und Schmerz bringt.
Das Leben bringt uns immer genau die Situation, die wir gerade brauchen, nicht die, die wir uns wünschen, die wir brauchen, um uns einer größeren Sicht gegenüber zu öffnen. Das Leben ist darauf bedacht, das wir unsere begrenzte Sicht, die wir uns aus Sicherheitsgründen zugelegt haben, wieder erweitern und damit froher und entspannter leben können.
Fazit: Wenn Sie Schmerz in einer Situation spüren, möglichst sofort, wenn Sie es bemerken, einfach prüfen, welcher Gedanke Sie ins Land der Fantasie, weg von diesem wunderbaren Leben gebracht hat, und so schnell wie möglich wieder das Land der Fantasie verlassen. Sie werden bemerken, dass das anfangs nicht so einfach ist, da wir sehr geneigt sind, uns in Gedankenwelten zu begeben, statt in dieser momentanen Situation zu bleiben.
Viel Erfolg bei dem Beenden des Leidens!
Liebe Interessenten,
heute einige total und sofort wirkende Hinweise zum Thema Leiden (wirken aber nur, wenn man sie auch anwendet).
Wir alle leiden dauernd, keiner will leiden, aber kaum einer weiß, wieso er leidet und woher das Leiden kommt. Eine der Hauptursachen des Leidens ist das Herausgehen aus einer Situation im Alltag durch den Gedanken: Ich (er, sie, es) sollte (nicht). Z. B. Das Kind verschüttet etwas - Tatsache. Wenn ich denke: Es sollte nichts verschütten - Nicht-Tatasache = Wunsch, Vorstellung. Nicht die Tatsache verursacht das Leiden, sondern der Gedanke, dass ich etwas anderes (anders) möchte als das, was gerade passiert.
In unserer Sprache kommt dies deutlich zum Ausdruck: Ich beschwere mich. Das heißt, dass ich mich selbst beschwere, d.h. ich mache mir selbst das Leben schwer. Nicht die Tasachen sind schwer, sondern es wird erst schwer durch das, was ich darüber denke. Niemand anders tut das, auch nicht die Situation.
Also, wodurch mache ich mir selbst das Leben schwer? Dadurch, dass ich mich von den Tatsachen mit meinem Denken wegbewege ins Land der Fantasie. Denn das, was sein sollte ist nicht das Leben, sondern reine Fantasie.
Dessen sind wir uns meist nicht bewusst. Denn jegliches gedankliche Beschäftigen mit dem, was sein sollte (oder nicht sein sollte) gehört nicht dem Bereich der Tatsachen an, sondern dem Bereich der Fantasie und ist somit nicht wahr. Es bringt mich aus dem Leben mit den Tasachen heraus und ist deshalb schmerzhaft, weil es mich vom Leben , vom jetzigen Moment, trennt und damit in Anspannung und Schmerz bringt.
Das Leben bringt uns immer genau die Situation, die wir gerade brauchen, nicht die, die wir uns wünschen, die wir brauchen, um uns einer größeren Sicht gegenüber zu öffnen. Das Leben ist darauf bedacht, das wir unsere begrenzte Sicht, die wir uns aus Sicherheitsgründen zugelegt haben, wieder erweitern und damit froher und entspannter leben können.
Fazit: Wenn Sie Schmerz in einer Situation spüren, möglichst sofort, wenn Sie es bemerken, einfach prüfen, welcher Gedanke Sie ins Land der Fantasie, weg von diesem wunderbaren Leben gebracht hat, und so schnell wie möglich wieder das Land der Fantasie verlassen. Sie werden bemerken, dass das anfangs nicht so einfach ist, da wir sehr geneigt sind, uns in Gedankenwelten zu begeben, statt in dieser momentanen Situation zu bleiben.
Viel Erfolg bei dem Beenden des Leidens!
